Daheim und neue Feature

Wie angekündigt habe ich ein paar neue Feature für diese Seite aktiviert.

Sie betreffen vor allem die Nutzer-Registrierung.

Kommentare sind jetzt nur noch als registrierter Nutzer möglich.
Wer sich registriert, kann auch ab sofort einen Newsletter abonnieren, der über Sendungen, Artikel und neue Projekte informiert (geht natürlich auch über RSS-Feed 0.91).
Demnächst wird es auch Fotos in Großansicht und Radiobeiträge nur noch für registrierte Nutzer geben. Nur so kann man wohl Inhalte vor Google schützen und Diebstahl vorbeugen.
Ich danke für das Verständnis. Bis denn.

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The Beach und Schluss

Haben fuenf Tage auf Koh Ngai Urlaub vom Urlaub gemacht…

Viel zu erzaehlen gibt es nicht, haben einfach fuenf Tage am Strand gelegen, gelesen und im herrlichsten Wasser gebadet, das ich je erlebt habe.

Auf der Insel gibt es kein Dorf, nur ein paar kleine Ressorts. Niemand spielte Techno und zu hoeren waren nur Voegel, armlange Geckos, das Meer und die Motoren der Long Tail Boote.

Mit so einem Boot sind wir dann auch mal zur Nachbarinsel Koh Mook gefahren, um uns die Emerald Cave anzusehen, eine kleine Bucht, die nur durch eine 80 Meter lange Hoehle zu erreichen ist, hier der Eingang:

Da man schwimmen musste, leider keine Bilder von der Bucht. Sie misst vielleicht 50 Meter im Durchmesser und ist von rund 100 Meter hochen Felswaenden umgeben. Der Sand ist weiss, dass Wasser tuerkis, die Steilwaende gruen bewachsen. Ein Holzschild berichtet, Schmuggler sollen mal ihre Ware hier aufbewahrt haben. Schoene Geschichte, die verfaengt: Die gelbe Linie sind etwa 150 Thais auf Sonntagsausflug in die Emerald Cave. Die wenigsten Thais scheinen schwimmen zu koennen, also tragen alle Schwimmwesten und schreien, als sie in der wirklich absoluten Dunkelheit der Hoehle verschwinden.

So, morgen gehts nach Hause, das war unser kleines MyThai. Es war ein UrlaubsBlog, und die Geschichten waren natuerlich andere als in BakuConfidential. Aber ich bin immer noch dabei, vieles auszuprobieren und vielleicht hat es ja trotz des sehr persoenlichen Charakters etwas Spass gemacht. Wer ueber zukuenftige Projekte informiert werden will, kann entweder den RSS-Feed nutzen oder waehrend der kommenden zwei Wochen ab und an vorbei schauen, dann sollte es moeglich sein, sich fuer einen Newsletter einzuschreiben. Bis denn.

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No Money, no Honey (UPDATE: Jetzt mit FOTOS)

Haben gestern einen Ausflug in die alte Hauptstadt Thailands gemacht…

Ich zu erschoepft und urlaubsreif, um hier lange Geschichten ueber Edi, den Mann von den Fidji-Inseln, und Bob, unseren Fuehrer, zu erzaehlen. Wir waren jedenfalls ein gutes Gespann. Zunaechst schulde ich Rei noch den Ausblick aus dem Bumrungrad Hospital. Voila.

Gegen 6.30 sind wir abgeholt worde. Acht bis zehn Touristen waren angekuendigt, ausser uns fuhr jedoch nur Edi mit, ein 73jaehriger Mann, der in seinen jungen Jahren von Fidji ueber Hawaii nach L.A. gegangen ist und nun, da seine Frau tot ist, wieder nach Hawaii zureuckgekehrt ist. Edi ist pensioniert und reist durch die Welt, China, Singapour, Thailand. Bob, unserem Fuehrer erzaehlte er, er sei aus Singapour, “die denken, alle Amerikaner sind reich”.

v.l.n.r: Ich, Bob, Edi. Bob hat lange bei Daimler in Bangkok Personal im After-Sales-Bunsiness geschult und wurde im Zuge der Asienkrise entlassen. Seit dem verdient er sich sein Geld mit Touristen, mit “blabla”, wie er es nennt. Zu schaffen macht ihm seine Freundin, die er sich neben seiner Frau haelt. Der Mann seiner Freundin ist gestorben und Witwen stehen schlecht da in Thailand, wenn sie sich nicht einen neuen Mann mit moeglichst viel Geld besorgen. Oft sind das Deutsche oder Franzosen oder Briten, die den Eindruck erwecken, sie haetten viel Geld. Manchmal ist es aber auch jemand wie Bob, der nun stoehnt, dass seine beiden Frauen soviel Geld fordern. Nun verdient seine Frau als Krankenschwester ploetzlich mehr Geld als Bob, was fuer sich genommen von kein Problem ist, doch sie legt das gesamte Geld auf die Bank, sagt Bob und lacht: “No money, no honey!” Dann haelt er Edi einen Einfuehrungsvortrag ins praktischen Buddhismus. Alles sei fluechtig, man solle sich nicht zu sehr an irdische Dinge binden. Ausserdem muesse man den Moenchen viel Essern spenden, denn sonst besteht die Gefahr als Hund wieder gebohren zu werden, womoeglich mit vielen Hautkrankenheiten. “Oh, yeah”, sagt Edi. Nach einem Fruehstueck in der Tankstelle…

… dann also zu den Ruinen von Ayutthya, von 1350 an rund 400 Jahre Thailands Hauptstadt, bis sie von den Burmesen platt gemacht wurde und irgendeiner der Rama-Koenige Bangkok gruendete.

Um 1500 wohnten hier angeblich rund eine Million Menschen. Ihre Holzhaeser sind abgebrannt, uebrig blieben vor allem Chedis, Grabmahle in Tempeln, unter denen die Asche Verstorbener aufbewahrt wird. Die steinernen Truemmer der Stadt wurde fuer den Bau Bangkoks verwendet.

Die spitzen Chedij sind thailaendischen Ursprungs, die runden haben die Khmer erfunden.

Der Buddha kurz vorm Nirvana.

Der Buddha im Baum (Mitte).

Die Stelle ist vor allem bei Japanern beliebt, sagt Bob, sie kaemen alle her, weil sie “das Buch” haben, den japanischen “Lonely Planet”.

Am Schluss hat Bob uns bei einem Diamantenhaendler abgeladen, nur gucken, aber er faehrt euch nach Hause und ich muss nicht im Stau stehen, okay? Okay. Es kam, wie Bob sagte.

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Plaene (UPDATE: Jetzt mit FOTOS)

So, wie versprochen einige Fotos vom Schneider, von diesem Mode-Umzug und vom Shoppen …

Hier ist es in den vergangenen Tagen auf angenehme 30 Grad abgekuehlt, die Bangkok Post meldet “cool weather”. Morgen wird Andrea entlassen. Bis dahin haengen wir im Krankenhaus ab, lesen und gucken Blockbuster.

Die Stadt war gestern lahmgelegt von dieser Fashion-Parade, die – finanziert von drei Kaufhaeusern – im wesentlichen deren Sortiment praesentierte.

Wir haben uns das nicht lange angesehen, weil es doch zu sehr an die Love-Parade erinnerte. usserdem hatten wir wichtigeres zu tun. Die Krankenschwester fragte vorwurfsvoll, wo wir denn die ganze Zeit waren und sieht die Tueten in der Ecke – shoppen? Ja. Zuerst im Emporium-Kaufhaus, eine Art KaDeWe Bangkoks.

Andrea wollte sich ein Tuch kaufen, um ihre etwas unvorteilhafte Rueckenstuetze verdecken zu koennen. Natuelich sollte es etwas ganz billiges sein. Natuerlich kostete der Kashmir-Schal am Ende doch 75 Euro, wofuer man hier zwei Wochen in einem guten Hotel wohnen kann. Und natuerlich blieb es nicht beim Schal.

Habe mir zwei Anzuege bestellt, beim Schneider, morgen ist erste Anprobe. Habe diesemal auch meinen Bauch nicht eingezogen, so dass das gute Stueck auch passen sollte.

Dann war ich beim Bahnhof und habe ein Zugticket gekauft nach Trang, ganz im Sueden, erster Klasse.

Wir werden am Donnerstag noch fuer fuenf Tage runter fahren, um uns etwas vom Urlaub zu erholen. Aber ich werde wiederkommen. Die Thai gefallen mir sehr. Sie haben verinnerlicht, dass alles auch freundlich geht. Ein grosse Tugend. Und sie hupen nicht. Es ist wirklich wahr. Heute war ich mit einem Taxi unterwegs, dessen Fahrer auch Vollgas gab, wenn es noch 15 Meter bis zur roten Amepl waren. Aber als ein Auto beim Abbiegen die ganze Spur blockierte, der Taxifahrer bremsen, warten und ihn rechts umkurven musste – nichts, kein Hupen, kein Fluchen, bringt ja eh nichts. Die Stadt ist ebstimmt von diesem Klima. Kaum schlechte Stimmung, da macht sogar Shoppen Spass. Einfach nett. Sorry, fuer die lauen Berichte, aber ich bin zu alle und ehrlich gesagt ganz froh, dass gerade nicht so viel Aufregendes passiert. Mittwoch schauen wir uns mal die alte Hauptstadt an. Habe Andrea ein paar Blumen gekauft. Bis denn.

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